Basic Setup (Einfarbig)
- 1× Primer (400ml) – für vollständige Grundierung
- 2-3× Farblack (400ml) – je nach Deckkraft der Farbe
- 1-2× Klarlack (400ml) – für soliden Schutz
Lack dein MTB selbst – mit professionellen Spraydosen für individuelles Design. Von Santa Cruz bis Canyon: Trail-erprobte Lacke für maximale Haltbarkeit im Gelände.
Ob nach einem harten Saisonende, für ein Custom-Design oder zur Auffrischung nach Stürzen: Mit hochwertigen Primern, Farblacken, präzisen Markern für Details und 2K-Klarlack von Montana, Molotow und SprayMax wird dein Bike zum Unikat – stoßfest gegen Steinschlag, wetterbeständig und bereit für Trail, Park und Bikepark.
Du willst dein Mountainbike selbst lackieren und fragst dich, wie du ein professionelles Ergebnis erzielst? Mit den richtigen Spraydosen für Fahrräder und etwas Geduld verwandelst du deinen MTB-Rahmen in ein echtes Custom-Bike. Egal ob Santa Cruz Bronson, Propain Tyee, Canyon Spectral oder Scott Genius – jeder Rahmen lässt sich individuell gestalten.
Die Wahl des richtigen Fahrradlacks ist entscheidend für die Haltbarkeit. Für Mountainbikes empfehlen wir 2K-Klarlack, der extreme Belastungen durch Steinschlag, Dreck und Bike-Wäsche standhält. Die Montana GOLD Serie bietet dir als Farblack präzise Kontrolle für saubere Farbverläufe, während Belton spectRAL exakte RAL-Töne garantiert – perfekt für Colormatching mit deinen Komponenten.
Bevor du mit dem Fahrrad lackieren beginnst, muss der Rahmen komplett demontiert werden. Alle Lager, Gewinde und Dämpferaufnahmen werden sorgfältig abgeklebt. Der alte Lack wird angeschliffen (P400-P600) und entfettet. Je nach Rahmenmaterial wählst du den passenden Primer: Aluminium-Rahmen benötigen speziellen Alu-Primer, Stahlrahmen Metal-Primer und Carbon-Rahmen können meist über den bestehenden Klarlack lackiert werden.
Custom MTB Lackierungen sind mehr als nur Farbe – sie sind Ausdruck deines Fahrstils. Stealth-Designs mit mattem Finish wirken minimalistisch und professionell, während Fade-Lackierungen deinem Bike eine dynamische Optik verleihen. Camo-Muster sind perfekt für Enduro-Bikes, die oft im Gelände unterwegs sind. Mit Low-Pressure Spraydosen gelingen dir auch komplexe Designs ohne Überspray. Für feinste Details, eigene Logos oder Schriftzüge nutzt du Lack-Marker – die perfekte Ergänzung zur Spraydose für maximale Präzision.
Ein MTB-Lack muss extremen Bedingungen standhalten: Steinschläge auf flowigen Trails, Matsch bei Regenwetter, Kontakt mit Protektoren und Schuhen sowie aggressive Reinigungsmittel. 2K-Klarlack härtet chemisch aus und bietet deutlich mehr Widerstand als einfacher 1K-Lack. Für Downhill-Bikes und Enduro-MTBs ist er die erste Wahl – dein Custom-Design bleibt länger perfekt.
Egal welches Mountainbike du fährst – die Lackierung funktioniert bei allen Marken gleich professionell. YT Industries Capra, Specialized Stumpjumper, Trek Fuel EX, Cube Stereo, Ghost Riot oder Focus Sam – jeder Rahmen lässt sich mit den richtigen Spraydosen neu gestalten. Besonders bei gebrauchten Bikes oder nach Stürzen bietet eine Neulackierung die Chance für einen kompletten Neustart – günstiger als ein neuer Rahmen und individueller als jede Serienfarbe.
Eine professionelle Rahmenlackierung kann schnell 300-800 Euro kosten. Mit Spraydosen machst du es selbst für etwa 50-100 Euro – je nach Anzahl der Farben und Komplexität des Designs. Der Zeitaufwand beträgt etwa 1-2 Tage: Demontage, Vorbereitung, Lackierung und Trocknung. Besonders die Aushärtung des 2K-Klarlacks braucht 24-48 Stunden – aber das Warten lohnt sich für ein Bike, das aussieht wie vom Custom-Profi.
Die Anzahl hängt von Rahmengröße, Deckkraft und Design ab – hier sind realistische Richtwerte für ein komplettes Projekt.
Wähle die perfekte Kombination für dein MTB: Materialgerechte Primer für optimale Haftung, präzise Farblacke für deinen Custom-Look und langlebige Klarlacke für maximalen Trail-Schutz.
Lass dich inspirieren und finde deinen eigenen Custom-Look für dein MTB.
Von der Vorbereitung bis zum finalen Klarlack – so lackierst du dein MTB professionell.
Die wichtigsten Antworten für dein MTB-Lackierprojekt.
Für deinen Rahmen und stark beanspruchte Parts auf jeden Fall – 2K hält Steinschlag und Dreck deutlich besser stand als 1K. Die paar Euro mehr lohnen sich, wenn du nicht nach jeder harten Session Kratzer im Lack haben willst. Für kleinere Teile oder reine Garage-Bikes reicht 1K.
Montana GOLD mit Level-Caps – Low-Pressure gibt dir die Kontrolle für saubere Übergänge ohne dass dir alles vollnebelt. Der niedrige Druck ist perfekt für präzise Farbverläufe und Muster am Rahmen.
Belton spectRAL (RAL) – die Töne sind standardisiert und reproduzierbar. Du kannst exakt die gleiche Farbe nachbestellen oder Parts farblich matchen. Perfekt wenn du einen cleanen Look mit definierten Feldern willst.
Für eine einfache einfarbige Lackierung: 1× Primer, 2-3× Farblack, 1-2× Klarlack (gesamt 4-6 Dosen). Bei mehrfarbigen Designs mit Fades entsprechend mehr. Weiter oben findest du eine detaillierte Übersicht mit drei Setup-Varianten (Basic, Advanced, Pro).
Wenn der alte Lack noch gut haftet und keine Risse hat – ja. Wichtig: Gründlich anschleifen (P400-P600) damit die neue Farbe Halt findet. Bei abblätterndem oder beschädigtem Lack besser komplett runter, sonst hast du später Probleme.
Staubtrocken nach 15-30 Minuten, grifffest nach 1-2 Stunden. Aber: 2K-Klarlack braucht 24-48 Stunden zum kompletten Durchhärten. Erst dann Komponenten montieren und fahren – sonst gibt's Druckstellen oder Kratzer im frischen Lack.
Pulverbeschichtung braucht einen Ofen mit 180-200°C – für Heimwerker nicht praktikabel und zu teuer. Mit Spraydosen und 2K-Klarlack kommst du sehr nah ran an die Haltbarkeit von Pulver, hast aber volle Farbfreiheit und kannst's in der Garage machen.
Mit richtiger Vorbereitung (Schleifen, Entfetten) und 2K-Klarlack als Finish hält dein Lack jahrelang – auch bei intensiver Trail-Nutzung. Viele Biker berichten von 2-3 Jahren ohne nennenswerte Schäden. Wichtig ist die vollständige Aushärtung vor dem ersten Ride.
Garage reicht komplett! Wichtig: Sauber und staubfrei machen, gut lüften wegen der Lösemittel, Atemschutzmaske tragen. Temperatur sollte zwischen 15-25°C liegen. Bei Wind oder Kälte lieber drinnen arbeiten, sonst bekommst du Staub im Lack.
Stealth-Looks (komplett matt schwarz), Earth Tones (olivgrün, sandbeige, terracotta) und Bold Accents (krasse Kontraste auf neutraler Basis) sind aktuell sehr angesagt. Auch Retro-Vibes mit 90er-Style-Colorways sieht man wieder öfter auf den Trails.